Mit nur drei Dingen happy!

Schon wieder eine Woche um

Kennst du das? Es ist Freitagabend und du fragst dich, wo deine Woche geblieben ist. Und alles was dir spontan einfällt, sind deine alltäglichen Abläufe und deine blöde nur halb abgearbeitete To-Do Liste. Und das einzige Highlight: Es ist endlich Wochenende! Willkommen im Club! So ging es mir freitags leider auch…zu oft! Aber ist das wirklich leben, wenn das Leben irgendwie nur vorbeizieht? Ich wollte etwas ändern und wurde mal wieder fündig in meinem Lieblingsthema Glücksforschung – die 3-gute-Dinge Übung.

3-gute-Dinge Übung

Wie sie funktioniert? Ist ganz einfach. Jeden Abend vor dem Einschlafen erinnere ich mich an den Tag und finde drei gute Dinge, die passiert sind. Das müssen nicht immer große Dinge, wie eine Urlaubsbuchung, eine Gehaltserhöhung oder ein Konzertbesuch sein. Das dürfen auch ganz kleine Sachen sein, wie ein tolles Gespräch mit einer Arbeitskollegin vorm Kaffeeautomaten, ein leckeres Mittagessen oder eine liebe Whatsapp-Nachricht von einer Freundin.

Abends fallen mir meistens erstmal die schlechten Sachen ein. Tolles Ding! Das ist nicht Sinn der Sache, zeigt mir aber einfach nur worauf mein Gehirn so fokussiert ist. Das ist aber ganz normal. Evolutionsbedingt ist unser Gehirn darauf trainiert sich schlechte Dinge zu merken. Für unsere Vorfahren war das lebenswichtig, damit sie nicht versehentlich von einem Säbelzahntieger aufgefressen werden.

Ich kann dich aber beruhigen. Das gibt sich. Umso öfter du das machst, umso mehr trainierst du dich darauf die kleinen aber feinen und schönen Dinge im Alltag wahrzunehmen auch wenn dir deine Arbeit nicht sehr erfüllend ist.

Als einer meiner Happiness Yoga Schüler die Übung ausprobierte, rief er mich ein paar Tage später sogar spontan an. Er berichtete mir ganz euphorisch, dass er mit dieser Übung seitdem wohlig einschläft und am nächsten Morgen direkt mit den Gedanken an die drei guten Dinge aufwacht. Was für ein toller Start in den Tag, oder?

Mini-Tagebuch

Ich bin mittlerweile dazu übergegangen die Dinge abends kurz aufzuschreiben. Ein Mini-Tagebuch mit täglich drei Stichpunkten sozusagen. Dadurch habe ich einen super Überblick was so Tolles in der Woche passiert ist. Na wenn das nicht glücklich macht! Möchtest du gerne wissen, worüber ich mich den lieben langen Tag so freue? Hier mal ein Ausschnitt aus meinem Mini-Tagebuch:

Montag:

1. Bin etwas früher aufgestanden und habe den Tag ganz langsam mit Tee und Lesen begonnen.

2. Habe mich für ein weiteres Onlineseminar über Glücksforschung angemeldet.

3. Habe für meine Yogaklasse am Dienstag einen Happiness Impuls darüber vorbereitet, wie du durch reines Imitieren eines Lachens glücklicher werden kannst, auch wenn dir überhaupt nicht zum Lachen zumute ist. Mehr Info dazu in diesem Facebookpost.

Dienstag:

1. Habe herausgefunden wie ich die Inhalte des Onlineseminars über Glücksforschung auf mein Handy herunterlade und diese somit auf dem Arbeitsweg in der U-Bahn schauen kann.

2. Dadurch heute Morgen prompt zwei Stationen zu weit gefahren und einen wirklich schönen Spaziergang zurück zur Arbeit gemacht.

3. Habe Happiness Yoga gegeben und über Lächeln gesprochen.

Mittwoch: (Heute sind mir doch tatsächlich gleich vier Dinge eingefallen)

1. Hatte heute frei 🙂

2. Habe mich mit zwei Freundinnen getroffen, um etwas ganz Tolles für Februar 2019 für euch zu planen. Für mehr Infos zu unserem Yoga & Coaching Wochenende findest du hier.

3. Habe mir eine Chinesische Massage bei der Masseurin meines Vertrauens gegönnt.

4. Bin ins Fitnessstudio aber auf direktem Wege, an den Sportgeräten vorbei, in Richtung Sauna gegangen und habe ausgiebig sauniert.

Worüber freust du dich so und was macht dich glücklich? Kommentiere diesen Artikel gerne auf Facebook.

Happy Day

Was haben denn Kokosnüsse mit meiner Haut zu tun?

Kokosöl

Also wenn ich an Kokosnüsse denke, höre ich automatisch den Bacardisong, sehe mich im Paradies in einer Hängematte liegen und mit einem bunten Strohhalm und Papierschirmchen frisches Kokoswasser schlürfen… Dass sich Kokosraspeln zum Backen und Kokosöl zum Braten ganz gut machen, ist auch schon zu mir durchgedrungen. Aber dass man sich Kokosöl auf die Haut schmieren soll, lag fernab meines Vorstellungsvermögens. Mir stellte sich sofort erstmal die Frage: „Was ist da überhaupt alles drin“? Kokosöl wird mit einigem Aufwand aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss gepresst und in den besten Fällen nichts weiter zugesetzt. Soweit so gut also. Die Inhaltsstoffe hören sich zumindestens nicht so an, als wenn sich irgendwie die Haut davon ablösen könnte. Wenn ich auf die kryptischen Inhaltsstoffe mancher Cremes in der Drogerie schaue, kommt mir da eher das Gruseln.

Kokosöl als Hautpflege

Durch seine wertvollen Inhaltsstoffe soll Kokosöl für alle Wehwehchen der Haut eine wahre Wunderanwendung sein – gegen trockene Haut, knautschige Falten und Schutz vor bösen UV-Strahlen. Ich bin schon ewig auf der Suche nach einer Creme, die ich für alles benutzen kann. Dieses ganze „Creme fürs Gesicht“, „Creme für die Hände“ und „Creme für den kleinen Zehnagel“ ist mir einfach zu viel. Also war ich ganz mutig und habe es ausprobiert. Da ich anfangs noch etwas skeptisch war, mussten als erstes die Füße dran glauben. Sollte die Haut dort verschandelt rebellieren, könnte ich mich gegebenenfalls humpelnd aber wenigstens noch in die Öffentlichkeit trauen.

Kokosöl – Anwendung

Das Öl ist bei Zimmertemperatur fest, wird aber flüssig, sobald man es in den Händen hat. Es ist sehr ergiebig und so benötigt man nur eine sehr sehr kleine Menge. Also entweder abends oder morgens rauf auf die Solen und dann Socken drüber. Die Haut fühlt sich danach gar nicht so ölig wie erwartet an und das Öl zieht recht schnell ein. Und das Beste ist, meine Fersenkraterlandschaft ist nach einigen Anwendungen weich wie ein Babypopo. Nachdem das Ganze an den Füßen so erfolgreich war, habe ich mich weiter zu den Händen vorgewagt und dann letztendlich zum Gesicht. Auch hier der gleiche angenehme Effekt. Bei mir kommt nun die komplette Hautpflege aus einer Quelle – meinem Kokosölglas. Und dazu duftet die Haut auch noch ganz leicht nach Kokos. Ich bin begeistert! Schöne Haut, leckerer Duft und Urlaubsfeeling – alles inklusive.

Das Kokosöl der Firma Kulau (*) finde ich ganz toll, da sie Experten für Produkte aus Bestandteilen der Kokosnuss sind und vom Anbau bis zum Herstellungsverfahren auf Nachhaltigkeit und höchste Qualität achten.

Paradiesisches Eincremen!

Morgenroutine #2 – Ein Morgen ohne Kaffee, spinnst du?

Alternativen zu Kaffee

Herzlichen Glückwunsch, du hast es aus dem Bett geschafft!

Da das Aufstehen schon selbst als die erste Herausforderung des Tages gesehen werden kann, gibt es bei mir allmorgendlich erst einmal ein warmes Belohnungsgetränk. Ich weiß, ich weiß… dein Körper schreit wahrscheinlich nach Kaffee. Heute möchte dir aber gerne drei meiner Lieblingsgetränke als Alternativen zu Kaffee vorstellen. Auf nüchternen Magen machen sie wach und heben die Laune. Wenn ich mich dann mit meiner Tasse in eine gemütliche Ecke setze und mich für 5 Minuten nur auf das Trinken und den Geschmack konzentriere, hat das etwas sehr Meditatives. Mittlerweile gehört das zu meinen Lieblingsminuten am Tag. Probiere es doch mal aus! Und ja, danach kannst du natürlich mit Kaffee weiter machen. Tipps, wie du einfacher aus dem Bett kommst und glücklich in den Tag startest, findest du in meinem Artikel Morgenroutine #1.

Alternative #1 – Warmes Zitronenwasser

Sauer macht lustig! Ich dachte zuerst: „Zitronensaft frühmorgens, was für eine blöde Idee. Das verträgt mein Magen auf keinen Fall“! Doch wer hätte das gedacht, die Zitronensäure wirkt basisch und der Magen beruhigt sich dadurch sogar. Ich viertel eine Zitrone in Spalten und quetsche jeden Morgen eine Zitronenspalte pro Tasse mit den Fingern aus. Das geht auch mit einer halben Zitrone und einer Zitronenpresse. Dann einfach die Zitrone und die Hälfte der Flüssigkeit für den nächsten Tag im Kühlschrank aufbewahren.

Wichtig ist, dass das zugegebene Wasser lauwarm ist und nicht kocht, damit die Vitamine des Zitronensaftes heil bleiben. Zudem muss der Körper das Wasser nicht mehr aufwärmen, sondern kann sich schön auf das Aufwachen konzentrieren. Also gieße ich meine Tasse immer bis zur Hälfte mit kaltem Wasser voll und dann einen großen Schluck gekochtes Wasser dazu. Von der Idee, aus Faulheit einfach lauwarmes Leitungswasser hinzu zu geben, bin ich wieder abgekommen, da ich nicht weiß, was so alles in den Warmwasserrohren kreucht und fleucht.

Alternative #2 – Grüner Tee

Einen Tee am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen. Wegen seiner wachmachenden Wirkung, steht eigentlich immer der Grüne Tee Gunpowder (*) von Sonnentor in meinem Schrank. Pro Tasse fülle ich einen guten Teelöffel Tee in ein Teesieb und übergieße ihn mit nicht mehr kochendem Wasser und lasse ihn 2-3 Minuten ziehen. Oft benutze ich dieses Sieb (*), da es sich super leicht befüllen und säubern lässt.

Ich kaufe losen Tee, denn nur dann sehe ich, im Gegenteil zu den geschlossenen Teebeuteln, ganz genau was ich da aufgieße. Zudem achte ich auch immer darauf, dass der Tee nicht aromatisiert und ohne Farbstoffe ist. Nur weil z. B. Grüner Tee mit Zitrone auf einer Packung steht, heißt es noch lange nicht, dass auch Zitrone darin enthalten ist. Oft leuchten aromatisierte Tees nach dem Aufgiessen in unnatürlichen Farben und der künstliche Aromageschmack erinnert nicht mal mehr an die echte Frucht.

Alternative # 3 – Frischen Ingwertee mit oder ohne Honig

Ingwer soll eine echte Wunderwaffe für und gegen alles sein. Mir gefällt die angenehme und wärmende Schärfe am Morgen, die mich gleich viel wacher macht. Für eine Tasse nehme ich immer ein zirka 1cm x 1cm großes Stück frische Ingwerwurzel. Ich schäle die Schale mit dem Messer dünn ab, schneide den Ingwer in Scheiben und übergieße diese in der Tasse mit kochendem Wasser. Wenn der Tee anfängt zu stark nach Ingwer zu schmecken, einfach die Ingwerstücken rausnehmen. Wichtig ist, dass der Honig erst eingerührt wird, wenn das Wasser Trinktemperatur hat, damit die guten Inhaltsstoffe des Honigs nicht kaputt gehen.

Und was gibt es bei dir morgens nach dem Aufstehen? Gefallen dir meine Alternativen oder hast du andere Vorschläge?

 

Glückscoaching #1 Simplify Your Life – Ausmisten

Ausmisten Vorher Nachher

Wie funktioniert das Glückscoaching?

Wir haben ausgemistet und ich freue mich riesig, dass Janett mir erlaubt, über unser Glückscoaching zu schreiben, ihre Vorher-/Nachher-Bilder zu veröffentlichen und sie zu zitieren. Janett ist eine Yogaschülerin von mir bei Yoga mit Mareen. Wir treffen uns zu einem kostenfreien Erstgespräch in einem Café. Würde sie nicht bei mir um die Ecke wohnen, hätte ich ihr einen Telefontermin angeboten. Im Gespräch lerne ich Janett und ihren Alltag besser kennen, erzähle ihr wie mein Glückscoaching je Glücksstufe abläuft und wir klären alle ihre Fragen. Es ist möglich, alle Glücksstufen über ein Onlinecoaching, also per Whatsapp und Telefon, zu buchen. Janett entscheidet sich aber für eine 1-zu-1 Betreuung für 4 Stunden und möchte mit der Glücksstufe #1 Simplify Your Life beginnen. Nach unserem Gespräch lasse ich ihr ein schriftliches Angebot zukommen, indem ich noch einmal den Ablauf und die Kosten aufliste.

Glücksstufe #1 – Die Herausforderung

ausmisten

Janett kann sich sehr schwer von Dingen trennen und hat schon seit ewigen Zeiten nicht mehr ausgemistet. Die größte Glücksproblemzone ist ihr Kleiderschrank. Hier verbergen sich Teile, die sie damals als Teenager getragen hat, die ihr Freunde weitervererbt haben oder die sie sogar noch nie angehabt hat. „Könnte man irgendwann mal anziehen“. Doch das Irgendwann kommt einfach nicht. Wenn sie ihren Kleiderschrank aufmacht, ist das Glück in weiter Ferne. Sie steht vor unzähligen, unübersichtlich behangenen Bügeln, vollen Schubladen und überladenen Einlegeböden. Durch das Chaos fühlt sie sich überfordert und es fällt ihr schwer, schnell ein schönes Outfit für sich zusammenzustellen. Daher zieht sie immer wieder die gleichen Sachen an.

Schritt #1: Alles muss raus!

ausmisten

Janett ist etwas zögerlich: „Soll wirklich alles aus dem Schrank raus?“. So ist es! Wir entleeren den Kleiderschrank komplett und häufen alles in mehr oder weniger thematisch geordnete Berge auf den Boden oder auf der Couch – Jacken, Oberbekleidung, Hosen, Kleider, Socken, Unterwäsche und anderen Kleinkram, wie Handschuhe, Gürtel usw.

Schritt #2: Kategorie 1, 2 oder 3… ähm oder doch 4?

Janett schaut sich jedes einzelne Kleidungsstück an und muss eine Entscheidung treffen:

Kategorie 1: „Behalten“, macht mich glücklich und ich ziehe es regelmäßig an

Kategorie 2: „Wegschmeißen“, da es kaputt oder abgetragen ist

Kategorie 3: „Spenden“, da es noch andere glücklich machen kann

Bei einem wunderschönen Kleid, in das sie aber nicht mehr reinpasst, fällt ihr die Entscheidung sehr schwer. Wir machen einfach noch eine weitere Kategorie auf:

Kategorie 4: „Fraglich“, macht das mich wirklich glücklich? Ja, nein, vielleicht!

Wir wollen es ja nicht gleich übertreiben mit dem Glück. Die ganz komplizierten Fälle schauen wir dann einfach zum Schluss noch einmal durch. Janett zieht so einige Fundstücke aus den Bergen: „Ich wusste doch, dass ich so etwas habe“. Bei einer Hose ist sie sogar erleichtert: „Zum Glück ist sie kaputt! Dann kann ich sie jetzt endlich wegschmeißen“. Aber der Brüller des Tages ist: „Ach, das kenne ich gar nicht“. Janett kommt so richtig in Schwung und ihr Trennungsschmerz ist geringer als gedacht. Wenn sie einen Berg abgearbeitet hat, dirigiere ich sie durch das Chaos zum Nächsten. Wenn es bei einem Teil knifflig wird, beratschlagen wir gemeinsam, welche der 4 Kategorien dafür am sinnvollsten ist.

Schritt #3: Schränklein fülle dich

Während Janett sich ganz auf das fleißige Treffen von Entscheidungen konzentriert, überlege ich mir ein neues Ordnungsprinzip für ihren Kleiderschrank. Sie segnet zufrieden meinen Vorschlag ab, da ich diesen auf sie abgestimmt habe. Janett mag es z. B., wenn sie alle Oberteile nach der Wäsche auf Bügel trocknen lässt, dann vom Ständer direkt in den Schrank hängt und sich bei der Outfitwahl von links nach rechts die Kleiderstange entlang inspirieren lassen kann. Ich hänge und packe also alle Teile der Kategorie „Behalten“ wieder zurück und die Teile der Kategorie „Wegwerfen“ und „Spenden“ verschwinden in die dafür vorgesehenen blauen Säcke.

Schritt #4: Alle guten Dinge sind… 4!

Der Haufen der Kategorie „fraglich“ ist meistens der Schwierigste. Die Stücke, die darauf landen, werden nicht mehr getragen, erinnern aber an eine schöne Zeit oder waren teuer. Einige sollen auch motivieren, um überflüssige Kilos von den Rippen zu bekommen. Hierfür finden wir einen Ort in Janetts Wohnung, der separiert vom Kleiderschrank ist. Dieser Ort kann eine Schublade, ein Fach oder ein Karton sein. Die Größe sollte aber so gewählt werden, dass nicht alle Teile dort hineinpassen. Das Aussortieren geht bei Janett nun erstaunlich schnell, da mittlerweile ihr „Trennungsmuskel“ bestens trainiert ist. Janett findet die separate Aufteilung sehr praktisch, da sie sich dadurch bewusst machen kann, ob sie die Kleidungsstücke wirklich noch braucht oder sich z. B. Ende des Jahres getrost davon trennen kann.

Schritt #5: Das Ergebnis feiern und den Rest loswerden!

ausmisten

Geschafft aber glücklich stehen wir nach 3,5 Stunden vor ihrem Kleiderschrank. Janett ist beeindruckt: „Wow, ich hätte nicht gedacht, dass wir das in so kurzer Zeit schaffen. Gut, dass du da warst, sonst hätte ich zwischendurch aufgegeben“

ausmisten

Zum Schluss bringen wir den Müll runter und entscheiden, wohin wir spenden wollen. Janett bewundert die aussortierten Massen: „Es ist schon überwältigend, wie viel sich in meinem Schrank angesammelt hat und wie wenig ich davon wirklich anziehe“. Ein paar Tage später schreibt sie mir: „Das hat sich echt gelohnt! Ich finde jetzt immer gleich etwas zum Anziehen“.

Lust bekommen auf ausmisten und ein bisschen mehr Glück? Schreibe mir gerne.

Hilfe, stinke ich so oder ist das meine Yogamatte?

Yogamatte reinigen

Yogamatte reinigen ganz leicht gemacht

Du musst die Yogamatte reinigen, denn sie riecht nach Käsefuß!? Nicht sehr lecker, besonders nicht, wenn die Spuren auf der Yogamatte einem vorherigen Kursteilnehmer gehören. In vielen Yogastudios wird lobenswerterweise Mattenspray zur Verfügung gestellt. Aber auch für deine eigene Matte macht eine regelmäßige Reinigung Sinn.  In Onlineshops findet man unzählige und oft kostspielige Mattenspray. Ich schütte mir das Spray gerne selbst zusammen. Dann kann ich wenigstens überprüfen, was genau drin steckt. Mit einem selbstgemachten desinfizierenden Mattenspray kannst du jederzeit ganz einfach deine Yogamatte reinigen.

Yogamatte mit DIY Mattenspray reinigen

  • eine Sprühflasche: Ich habe eine mit 0,5L Inhalt in der Drogerie, z. B. Rossmann für 2,99€ erstanden
  • Leitungswasser: zirka 3/4 der Sprühflasche voll
  • Apfelessig, da dieser sanfter ist als normaler Essig. Er desinfiziert und kann im Supermarkt gekauft werden. Ich benutze den Beutelsbacher Apfelessig (*)
  • Optional noch ein ätherisches Öl, z. B. ich benutze altapharma Teebaumöl (*). Es desinfiziert zusätzlich und übertüncht den Geruch des Apfelessigs.  Lavendelöl wäre aber auch eine schöne duftende Alternative.

Fülle die Flasche 3/4 mit Wasser, gebe einen großen Schluck Apfelessig (zirka 2 cl) und ggf. noch 5-7 Tropfen ätherisches Öl dazu. Sprühe die Mischung großzügig auf die Matte, wische sie dann mit einem Lappen ab und lasse sie kurz trocknen.

Yogamatte in der Waschmaschiene reinigen

Wenn du die eine eigene Yogamatte hast, kannst du sie auch in der Dusche oder Badewanne mit dem Reiniger einsprühen, mit einem Schwamm etwas abreiben und dann mit Wasser abspülen. Weil ich faul war, habe ich meine Yogamatten im Kurzprogramm (15 Minuten inklusive Schleudern und ein Teelöffel Waschmittel) auch schon mit der Waschmaschine gewaschen. Beim ersten Mal habe ich die Matte gefaltet und in die Trommel gesteckt. Dabei hat sich anscheinend eine Ecke der Matte ungünstig zwischen Trommel und Bullauge verklemmt und sich während des Waschgangs ein kleiner Streifen Matte abgerubbelt hat. Zudem war diese Methode den Ecken der gefalteten Matte auch nicht so zuträglich und die Matte hat nun, dort wo die Ecke immer an der Trommel gerieben ist, einen kleinen Riss. Die Matte ist noch benutzbar, gewinnt nur keinen Schönheitswettbewerb mehr. Meine Faulheit ließ mich nicht aufgeben. Seitdem ich die Matten der Länge nach in die Trommel stopfe und sichergehe, dass nichts eingeklemmt ist, sehen sie heil und sauber aus, wenn sie aus der Waschmaschiene kommen.

In meinem Yogakurs Yoga mit Mareen in Berlin gibt es Mattenspray und duftende Yogamatten. Kommt gerne vorbei!

Duftiges Yogieren,