Glückscoaching #1 Simplify Your Life – Ausmisten

Ausmisten Vorher Nachher

Wie funktioniert das Glückscoaching?

Wir haben ausgemistet und ich freue mich riesig, dass Janett mir erlaubt, über unser Glückscoaching zu schreiben, ihre Vorher-/Nachher-Bilder zu veröffentlichen und sie zu zitieren. Janett ist eine Yogaschülerin von mir bei Yoga mit Mareen. Wir treffen uns zu einem kostenfreien Erstgespräch in einem Café. Würde sie nicht bei mir um die Ecke wohnen, hätte ich ihr einen Telefontermin angeboten. Im Gespräch lerne ich Janett und ihren Alltag besser kennen, erzähle ihr wie mein Glückscoaching je Glücksstufe abläuft und wir klären alle ihre Fragen. Es ist möglich, alle Glücksstufen über ein Onlinecoaching, also per Whatsapp und Telefon, zu buchen. Janett entscheidet sich aber für eine 1-zu-1 Betreuung für 4 Stunden und möchte mit der Glücksstufe #1 Simplify Your Life beginnen. Nach unserem Gespräch lasse ich ihr ein schriftliches Angebot zukommen, indem ich noch einmal den Ablauf und die Kosten aufliste.

Glücksstufe #1 – Die Herausforderung

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Janett kann sich sehr schwer von Dingen trennen und hat schon seit ewigen Zeiten nicht mehr ausgemistet. Die größte Glücksproblemzone ist ihr Kleiderschrank. Hier verbergen sich Teile, die sie damals als Teenager getragen hat, die ihr Freunde weitervererbt haben oder die sie sogar noch nie angehabt hat. „Könnte man irgendwann mal anziehen“. Doch das Irgendwann kommt einfach nicht. Wenn sie ihren Kleiderschrank aufmacht, ist das Glück in weiter Ferne. Sie steht vor unzähligen, unübersichtlich behangenen Bügeln, vollen Schubladen und überladenen Einlegeböden. Durch das Chaos fühlt sie sich überfordert und es fällt ihr schwer, schnell ein schönes Outfit für sich zusammenzustellen. Daher zieht sie immer wieder die gleichen Sachen an.

Schritt #1: Alles muss raus!

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Janett ist etwas zögerlich: „Soll wirklich alles aus dem Schrank raus?“. So ist es! Wir entleeren den Kleiderschrank komplett und häufen alles in mehr oder weniger thematisch geordnete Berge auf den Boden oder auf der Couch – Jacken, Oberbekleidung, Hosen, Kleider, Socken, Unterwäsche und anderen Kleinkram, wie Handschuhe, Gürtel usw.

Schritt #2: Kategorie 1, 2 oder 3… ähm oder doch 4?

Janett schaut sich jedes einzelne Kleidungsstück an und muss eine Entscheidung treffen:

Kategorie 1: „Behalten“, macht mich glücklich und ich ziehe es regelmäßig an

Kategorie 2: „Wegschmeißen“, da es kaputt oder abgetragen ist

Kategorie 3: „Spenden“, da es noch andere glücklich machen kann

Bei einem wunderschönen Kleid, in das sie aber nicht mehr reinpasst, fällt ihr die Entscheidung sehr schwer. Wir machen einfach noch eine weitere Kategorie auf:

Kategorie 4: „Fraglich“, macht das mich wirklich glücklich? Ja, nein, vielleicht!

Wir wollen es ja nicht gleich übertreiben mit dem Glück. Die ganz komplizierten Fälle schauen wir dann einfach zum Schluss noch einmal durch. Janett zieht so einige Fundstücke aus den Bergen: „Ich wusste doch, dass ich so etwas habe“. Bei einer Hose ist sie sogar erleichtert: „Zum Glück ist sie kaputt! Dann kann ich sie jetzt endlich wegschmeißen“. Aber der Brüller des Tages ist: „Ach, das kenne ich gar nicht“. Janett kommt so richtig in Schwung und ihr Trennungsschmerz ist geringer als gedacht. Wenn sie einen Berg abgearbeitet hat, dirigiere ich sie durch das Chaos zum Nächsten. Wenn es bei einem Teil knifflig wird, beratschlagen wir gemeinsam, welche der 4 Kategorien dafür am sinnvollsten ist.

Schritt #3: Schränklein fülle dich

Während Janett sich ganz auf das fleißige Treffen von Entscheidungen konzentriert, überlege ich mir ein neues Ordnungsprinzip für ihren Kleiderschrank. Sie segnet zufrieden meinen Vorschlag ab, da ich diesen auf sie abgestimmt habe. Janett mag es z. B., wenn sie alle Oberteile nach der Wäsche auf Bügel trocknen lässt, dann vom Ständer direkt in den Schrank hängt und sich bei der Outfitwahl von links nach rechts die Kleiderstange entlang inspirieren lassen kann. Ich hänge und packe also alle Teile der Kategorie „Behalten“ wieder zurück und die Teile der Kategorie „Wegwerfen“ und „Spenden“ verschwinden in die dafür vorgesehenen blauen Säcke.

Schritt #4: Alle guten Dinge sind… 4!

Der Haufen der Kategorie „fraglich“ ist meistens der Schwierigste. Die Stücke, die darauf landen, werden nicht mehr getragen, erinnern aber an eine schöne Zeit oder waren teuer. Einige sollen auch motivieren, um überflüssige Kilos von den Rippen zu bekommen. Hierfür finden wir einen Ort in Janetts Wohnung, der separiert vom Kleiderschrank ist. Dieser Ort kann eine Schublade, ein Fach oder ein Karton sein. Die Größe sollte aber so gewählt werden, dass nicht alle Teile dort hineinpassen. Das Aussortieren geht bei Janett nun erstaunlich schnell, da mittlerweile ihr „Trennungsmuskel“ bestens trainiert ist. Janett findet die separate Aufteilung sehr praktisch, da sie sich dadurch bewusst machen kann, ob sie die Kleidungsstücke wirklich noch braucht oder sich z. B. Ende des Jahres getrost davon trennen kann.

Schritt #5: Das Ergebnis feiern und den Rest loswerden!

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Geschafft aber glücklich stehen wir nach 3,5 Stunden vor ihrem Kleiderschrank. Janett ist beeindruckt: „Wow, ich hätte nicht gedacht, dass wir das in so kurzer Zeit schaffen. Gut, dass du da warst, sonst hätte ich zwischendurch aufgegeben“

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Zum Schluss bringen wir den Müll runter und entscheiden, wohin wir spenden wollen. Janett bewundert die aussortierten Massen: „Es ist schon überwältigend, wie viel sich in meinem Schrank angesammelt hat und wie wenig ich davon wirklich anziehe“. Ein paar Tage später schreibt sie mir: „Das hat sich echt gelohnt! Ich finde jetzt immer gleich etwas zum Anziehen“.

Lust bekommen auf ausmisten und ein bisschen mehr Glück? Schreibe mir gerne.

Declutter – das neue Detox?

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Schon einmal was von Detox gehört?

Ist ja in aller Munde. Selbst meine Oma (stolze 86 Jahre alt) hat ihren Wortschatz schon verjüngt. Was aber ist mit „declutter“? Auf gut deutsch „ausmisten“. Was also „detox“ für den Körper ist, ist „declutter“ für die Wohnung. Aber eigentlich geht es um noch viel viel mehr. Es geht um die Vereinfachung des Lebens und um Glück. Schon einmal was ausgeräumt, weggeworfen oder gespendet und dich unglaublich erleichtert und glücklich gefühlt?

Ausmisten bis zum Glück

Die Welt im Ausmist-Fieber und ich bin es auch! Die Dokumentation „Minimalism – A Documentary about the important things“ von Joshua Fields Millburn & Ryan Nicodemus oder der Bestseller „Magic Cleaning: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert“(*) von Marie Kondō haben das Thema „declutter“ so richtig in Fahrt gebracht. Beide Geschichten haben mich in meiner eigenen Vorgehensweise bestärkt. Ich möchte immer noch gerne ein paar mehr Erinnerungsstücke um mich herum haben, als die beiden Jungs in der Doku. Wiederum muss ich nicht wie Marie Kondo täglich meine Sachen begrüßen, wenn ich zur Haustür hereinkomme. Dass die Vereinfachung des Lebens gut tut, kann ich nur bestätigen. Durch das Ausmisten von altem Zeug habe ich endlich wieder Raum für die wesentlichen Dinge.

Vom glücklichen Einkaufen

Früher bin ich öfters nach einer langen Arbeitswoche durch das Einkaufszentrum geschlendert. Ich wollte mir irgendetwas Schönes kaufen. Als Belohnung! Wozu gehe ich denn sonst arbeiten? Der kurze Glücksmoment nach der Beutejagd war verlockend, hat nur leider nicht sehr lange angehalten. Meistens waren es eh Dinge, die ich nicht wirklich gebrauchen konnte. Und auf den zweiten Blick passte der neue Pulli doch nicht so toll zu den anderen Teilen in meiner Garderobe. Irgendwann platzten meine Schränke und Kommoden aus allen Nähten. Ich fühlte mich wie erdrückt. Nach intensivem Ausmisten habe ich beschlossen etwas zu ändern. Wenn ich im Laden stehe, frage ich mich nun immer wieder: „Bringt mir das echte Freude?“ oder „Brauche ich das wirklich?“. Ich habe beschlossen, mich nur noch mit Dingen zu umgeben, die ich brauche und regelmäßig benutze oder die mir Freude machen. Das ist für mich das wahre Glück.

Wie sieht es in deiner Wohnung aus? Zeit zum Ausmisten? Mehr Artikel zu diesem Thema gibt es in der Kategorie Simplify Your Life. Anregungen, wie du dein Leben vereinfachen kannst, bekommst du auch in meinem Happyletter.

Happy declutter!

 

 

Willkommen beim Miss Happiness Blog

Hallo, in meinem Blog möchte ich dich über meine erprobten Glücksbringer informieren. Auf meinem Glücksjourney habe ich 3 Glücksbringer gefunden, die den verschiedenen Facetten meines Lebens den Weg weisen:

#Simplify Your Life: Hier möchte ich dir zeigen, wie du mit einfachen Sachen und Handlungen dein Leben vereinfachen kannst und damit mehr Zeit und Raum für mehr Glück hast. Hier wird es z. B. Tipps dazu geben, wie du deine Wohnung und damit auch gleich deine Gedankenwelt entrümpelst – ganz nach dem Motto: Durch äußere Ordnung zum inneren Glück. Ich möchte dir zeigen, wie weniger Zeug einfach glücklicher macht.

#2 YogaUp Your Life: Du interessierst dich für Yoga, warst vielleicht auch schon bei einem Yogakurs? Diese Einträge sollen dir helfen, den Yogagedanken von der Matte mit in deinen Alltag zu nehmen und die kleinen Dinge des Lebens z. B. die Zeit nach dem Aufwachen oder den Arbeitsweg achtsam und glücksbringend zu gestalten.

  • #3 Mindful Money Use: Hier möchte ich dir Tipps für das Einkaufen geben, die garantiert glücklich machen. Ich möchte dir zeigen, worauf du achten solltest, wenn du Lebensmittel, Kosmetik oder Klamotten kaufst. Ganz einfach, kannst  du sicherstellen, das z. B. der Käse artgerecht und nachhaltig produziert wurde oder in der Yogamatte keine schädliche Stoffe enthalten sind. Wenn ich weiß, dass ich beim Einkaufen nicht nur mir, sondern auch anderen Lebewesen etwa Gutes tue, dann macht mich das glücklich.

Viel Spaß beim Lesen,